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KOMÖDIE "Warten": Wir kennen die Situationen und doch ist alles anders

30.03.2017
Mit dem Stück "Warten" ist es erstmals gelungen, eine Teilzeitklasse Erzieher/-innen mit ihren wenigen Unterrichtsstunden und ihrer Doppelbelastung zum personalen Theaterspiel zu motivieren.

Sich ausdrücken ohne Worte oder Gesang: Maskiert und kostümiert treten die Darsteller am 08.07.2016 um 11:20 Uhr in vier kleineren Szenen auf die Bühne der „Disco“ im BBW. Obwohl sie nicht ein Wort sprechen, fühlt sich der Zuschauer sofort in die verschiedenen Situationen hineinversetzt. Nun sind Kunst und Theater im Berufsbildungswerk im Oberlinhaus nichts Neues. Aber mit dem Stück „Warten“ ist es erstmals gelungen, eine Teilzeitklasse mit ihren wenigen Unterrichtsstunden und ihrer Doppelbelastung zum personalen Theaterspiel zu motivieren. „Die Ausbildungsklasse der Erzieher 14 Teilzeit hat sich im Rahmen des Lehrplans vorab mit der Herstellung von Musikinstrumenten und später mit der Maskenherstellung auseinandergesetzt“, verrät Klassensprecher Alexander Bahn. „Es war die Neugier der gesamten Klasse, die uns ermutigte dieses Theaterstück auf die Beine zu stellen.“

Das Stück zeigt vier verschiedene Alltagssituationen: Ein Hochzeitstag: Alle möglichen Klischees werden bedient: Die Frau ist gut vorbereitet, der Mann kommt nichts ahnend nachhause. Und doch: Alles kommt anders als angenommen… Ein Wartezimmer: Vier unterschiedliche Charaktere unterhalten die Zuschauer wortlos, aber schauspielerisch auf das Köstlichste. Ein Bahnsteig: Wieder vier Darsteller in ihren unterschiedlichen Rollen mit zunächst klischeehaft egoistischem Verhalten. Doch dann wandelt sich die Situation und die Szene endet im Miteinander. Letzte Szene: Drei auf einer Parkbank - Langeweile, und nur einer der drei hat eine Zeitung. Das muss drastisch und unerwartet enden… Die in allen Szenen gezielt eingesetzten selbstgebauten Instrumente regen beim Zuschauer die Vorstellungskraft an und ersetzen hervorragend das gesprochene Wort.

Die 30 Minuten, die der Zuschauer mitgenommen wird, sind inspirierend und regen zum Nachdenken an. Der ERZ 14t ist mit dem Stück „Warten“ ein Kunststück gelungen, bei dem deutlich wird, dass auch mit wenig Budget ein wundervolles Theaterstück auf die Beine gestellt werden kann.

von Alexander Stech, HEP 14t
Fotos: Bernd Greuling





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