Die Hilfsmittel-Versorgung
Technische Hilfen bzw. Arbeitshilfen ermöglichen in einigen Fällen dem behinderten Menschen überhaupt erst den Einstieg in die Berufsausbildung bzw. Berufstätigkeit. Häufig werden auch Hilfen eingesetzt, um die Arbeitsbelastung zu verringern, das heißt die Arbeit zu erleichtern und für den behinderten Menschen auf Dauer erträglich zu machen.
Die Versorgung mit technischen Arbeitshilfen und Hilfsmitteln gehört zum Aufgabenbereich unseres Reha-Technischen Beraters. Dieser koordiniert die Auswahl und Anpassung dieser Hilfen in enger Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Therapeuten, Technikern, externen Reha-Fachbetrieben, dem behinderten Jugendlichen sowie Betreuungspersonen.
Besonders Jugendliche mit motorischen Störungen der oberen und/ oder der unteren Extremitäten werden im Berufsbildungswerk mit technischen Hilfen unterstützt.
Oftmals bereitet die Bedienung eines Computers mit so genannten „Standardeingabegeräten“ wie Tastatur und Maus, bei Teilnehmern mit Funktionseinschränkungen der Arme, Schwierigkeiten.
Entsprechend den vielfältigsten, unterschiedlichsten Einschränkungen und Funktionsdefiziten werden im Berufsbildungswerk für die Teilnehmer die verschiedensten Tastaturen und Maussimulatoren bereitgestellt.
Auch Teilnehmer mit Einschränkungen der Seh- und/ oder Hörfähigkeit erhalten bei uns die notwendigen Hilfsmittel. Betroffene Jugendliche leiden an den unterschiedlichsten, teilweise an erheblich ausgeprägten Beeinträchtigungen. Unterstützung bieten hier verschiedenste stationäre oder mobile Hilfsmittel.
Ein großer Teil der Teilnehmer im Berufsbildungswerk ist auf Grund entsprechender Behinderungen entweder ganz oder teilweise auf einen Rollstuhl angewiesen. In enger Zusammenarbeit mit kompetenten Reha-Fachbetrieben und den zuständigen Kostenträgern erfolgt bei Bedarf die Versorgung mit Rollstühlen oder anderen Mobilitätshilfen.
